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14-07-09 08:54 Age: 9 yrs

3 Teams beim 24-h-Rennen 'Rad am Ring' vom RSV am Start

Category: Touristik


Die Ersten reisten bereits freitags abends an. Pavillon, DRK-Zelt und Küchenwagen wurden auf dem XL-Stellplatz direkt neben der Grand-Prix-Rennstrecke des Nürburgrings aufgebaut. Michael Vermeulen hatte alles wieder bestens organisiert. Das 24-Stunden-Rennen über die Nordschleife konnte beginnen. Das Wetter war nicht gerade einladend am letzten Wochenende im August. Trotzdem fanden sich alle 12 Teilnehmer und Betreuer nach und nach ein, um die Strapazen durch die „Grüne Hölle“ auf sich zu nehmen. Pro 4er-Team musste sich immer ein Rennradfahrer auf der Strecke befinden. Um die Zeitmessung korrekt zu erfassen, wurde ein Transponder an den jeweiligen Fahrer übergeben - das Prinzip des Staffelholzes. Am Samstag um 13 Uhr fiel dann der Starschuss für über 460 Teams. Noch war es trocken, doch schon bald zeigte sich die Eifel von ihrer typischen Seite und schwarze Regenwolken brachten Dauernass. Doch es lief gut. Jeder Fahrer fuhr eine Runde, die gut 24 km lang ist, um dann seinem Teamkollegen den Transponder, meist noch während der Fahrt zu übergeben. Hier sah man rasante Wechsel, aber auch Sportler, die sich in aller Ruhe der Wechselzone näherten. Schließlich hatte man ja 24 Stunden Zeit. Im Fahrerlager konnte man sich jederzeit über den Stand der Rundenanzahl informieren. Bildschirme zeigten wie viele Runden jedes Team schon hinter sich gebracht hatte und auf welchem Platz man im Gesamtklassement fuhr. Schon früh behauptete sich das Team 1 genannt Lahntalexpress 1 unter den ersten 20 Teams. Hier fuhren Michael Vermeulen, Michael Bingel, Roland Groß und Stephan Manthe. Da Michael Bingel in der Nacht unter Magenbeschwerden litt, fuhren die verbliebenen 3 Fahrer bis zum Finish tapfer weiter und belegten einen hervorragenden 21. Platz mit 30 gefahrenen Runden. Der Lahntalexpress 2 mit Frank und Mark Mauch, Bastian Strobel und Jürgen Leibig konnte ebenfalls die Ergebnisse der Vorjahre toppen und belegten zum Schluss Rang 69 mit 28 Runden. Das neu zusammengestellte dritte Team mit Michael Römpler, Dirk Gabel, Jörg Kaiser und Stefan Röhrig zeigte gleich bei ihrem Debüt eine starke Leistung und belegte mit 29 Runden den 38. Platz. Jeder einzelne hat wochenlang auf dieses Event hin trainiert, und etliche Kilometer durch die Heimat gedreht. Zusätzlich war in diesem Jahr die Unterstützung von außen hervorragend geregelt. Ein Team der Massagepraxis Alexandra Schlosser aus Nassau leistete super Arbeit. Die vier Mädels lockerten die verkrampften Muskeln nach jeder gefahrenen Runde, so dass die Fahrer sich recht erholt wieder ins Rennen stürzen konnten. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die tolle Unterstützung. Last but not least waren da ja noch die Frauen und Freundinnen der Fahrer, die ständig Nudeln kochten, Kaffee und Kuchen bereit hielten und ab und zu auch ein alkoholfreies Weizenbier organisierten. Am Sonntagmittag nach Abbau des Lagers waren sich wieder alle einig: im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!


© Stefan Münch ::  Letzte Änderung am 14.07.2009