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Vorbereitungen für Jubiläums-Radtour laufen planmäßig!

Bereits seit 40 Jahren werden vom RSV Oranien Nassau Radtouren von und nach Pont Château in der Bretagne im Sinne der Städtepartnerschaft  und der Pflege der Radsportfreundschaft mit der Union Sportive Pontchatelaine (USP) organisiert und auf dem Rennrad durchgeführt.

Begonnen hat alles 1977 mit dem Start in Nassau, bei dem fünf mutige Radsportler mit Tourenbegleiter Rainer Frink von Stadtbürgermeister Erich Bruchhäuser und dem RSV-Vorstand auf das damalige Radfahr-Abendteuer quer durch Frankreich mit 1100 km geschickt wurden. Das nachfolgende Foto zeigt die fünf jungen Touren-Bezwinger Friedhelm Koof, Günter Schrankel, Hans-Georg Dutell, Hardo Diel und Jürgen Ennenbach mit Geschäftsführer Dr. Meinhard Olbrich am Start zur ersten Tour 1977.

Im Laufe der 40 Jahre hatten viele heimische Radsportler Gelegenheit, auf den annähernd 30 durchgeführten Partnerschaft-Touren im Rennsattel den besonderen Reiz dieser Touren mit zu erleben, teils auch gemeinsam mit den Radsportlern aus Frankreich. Von Anfang an als Hauptorganisator mit dabei, Hardo Diel, der auch auf seiner Jubiläumstour erneut in die Pedale treten will. 

Zusammen mit Nachbarverein RSG 88 Montabaur wird 2017 gleichzeitig mit 50 Radtouren nach und durch Frankreich ein weiteres Jubiläum gefeiert. Partnerstadt von Montabaur ist Tonnerre im Burgund, deren Radsportler ebenfalls enge Freundschaften mit beiden heimischen Vereinen pflegen. Als „Equipe France“ werden seit Jahren alle Radtouren in alle Regionen von Frankreich gemeinsam geplant und verwirklicht. Auf dem schon traditionellen Neujahrsfrühstück bei Organisator Uli Schmidt konnte festgestellt werden, dass die Vorbereitungen für die Jubiläumstour 2017 planmäßig verlaufen. Das nachfolgende Foto zeigt die Teilnehmer an der Jubiläumstour (von links): Rainer Frink (Daubach), Christoph Krätz (Bladernheim), Anneli Diel (Daubach), Torsten Schmitz (Ruppach-Goldhausen), Roland Groß (Hömberg), Hardo Diel (Daubach), Herbert Thome (Bladernheim), Robert Pertermann (Montabaur), Oliver Thome (Blandernheim), Uli Schmidt (Horbach), Joachim Wennrich (Hömberg), Mario Justi (Hömberg) und Frank Schneider (Bettendorf).

 

Radsportler im August auf Besuch im Burgund, Partnerland von Rheinland-Pfalz

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr waren Radsportler vom RSV Oranien Nassau und von der RSG Montabaur auf Gourmet-Radtour in Frankreich. Nach Besuch der Vendee südlich der Loire mit Abschluss zu Pfingsten in Pont Chateau/Bretagne ging es diesmal für die selbst ernannte „Equipe France“ auf Einladung ins Burgund, Partnerland von Rheinland-Pfalz. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die meisten Städte-Partnerschaften unserer Region im Partnerland Burgund liegen.

Bei den Vorbereitungen zur Burgund-Tour konnte der RSV mit Vereinsmitglied Jean Garnier aus Daubach auf einen echten Burgunder mit Organisationstalent zurückgreifen, ein ausgesprochener Glücksfall für den Verein. Daneben konnten auf der Radtour auch die seit vielen Jahren gepflegten freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Radsportlern beider Ländern wieder aufgefrischt und aktiviert werden. Auf jeder der sieben Etappen stellten sich die 10 Teilnehmer aus dem Westerwald und der Lahn immer wieder die Frage, was es noch schöneres gibt, als bei herrlichen Sommerwetter mit Radsportfreunden aus Burgund Einblicke in Kultur und Sehenswürdigkeiten des zauberhaften Landes und der tollen Landschaft zu erhalten. Am Ende einer Tages-Etappen von jeweils etwa 120 km auf dem Rad wurden die Teilnehmer darüber hinaus mit einem guten Burgunderwein oder mitgebrachten Fassbier aus dem Westerwald entlohnt.

Die ersten drei Tage waren geprägt von der herzlichen Aufnahme durch das Partnerschafts-Komitee mit seiner Präsidentin Mariette Baillard und den Stadtvertretern von Montchanin im südlichen Burgund, Partnerstadt von Wirges/WW. Neben dem Empfang im Rathaus bleiben die gemeinsamen Radtouren mit den heimischen Radsportlern und die organisierten Feiern am Abend in Erinnerung.

Auf der Fahrt zur nächsten Herberge, einen mittelalterlichen Gutshof im Herzen von Burgund, wurde auf Einladung Halt in der von Römern gegründeten Kleinstadt Autun gemacht, wo die Radfahrer im historischen Rathaus mit Kir und Kuchen begrüßt wurden. Heute ist Autun Partnerstadt von Ingelheim. Auf dem Gutshof bei Elisabeth warteten schon einige Radsportler aus der Montabaurer Partnerstadt Tonnerre, um in weiteren Etappen die Reize der Bourgogne zeigen zu können.

An den verbleibenden Tagen fehlte die Zeit, all die vielen touristischen und kulturellen Höhepunkte im Westen von Dijon zu würdigen. Mit der Abtei Fontanay, dem Chateau de Bussy Rebutin, der Basilika in Paray le Monial und dem historischen Städtchen Semur, Partnerstadt von Höhr-Grenzhausen war das Tour-Programmen dennoch umfangreich. Der letzte Tag nach und in Tonnerre war dann selbst damit ausgefüllt, die langjährigen Kontakte der Radsportler untereinander aufzufrischen und zu festigen. Der Empfang des Radsportvereines AS Tonnerre mit Führung und Abendessen im Weingut „Domaine de l‘ Abbaye du Petit Quince“ kann als Höhepunkt in der Tour angesehen werden. In ihren Ansprachen würdigten Michel Cudel von der AS Tonnerre und Uli Schmidt von der Equipe France die Verdienste der Anwesenden um die deutsch-französische Freundschaft und die Verdienste der Organisatoren für diese Burgund-Tour.

 

 

 

 

Deutsch-Französische BURGUND-Radtour vom 13. bis 21.8. 2016

Veranstalter

Die „Equipe France“ im RSV Oranien Nassau und in der RSG 1988 Montabaur.

Warum Burgund?

Die „Equipe France“ war schon sehr oft im Partnerland von Rheinland-Pfalz unterwegs und hatte viele unvergessene Begegnungen mit einheimischen Radlern verschiedener Partnergemeinden. Dort lässt sich gut radeln und gut leben! Die Landschaft, Leckeres aus Weinkeller und Küche sind ebenso wie Kunst und Kultur einfach immer eine Radrundfahrt wert

 

 „Equipe France“: Die Idee die dahinter steckt

Schon seit über 30 Jahren werden von den beiden Radsportvereinen in Nassau und Montabaur jährlich radsportliche Begegnungen mit Freunden aus verschiedenen Regionen in Frankreich organisiert und mit viel Erfolg durchgeführt. Die 1. Deutsch-Französische „Rheinland-Pfalz-Rundfahrt“ 2011 hat diese Kontakte weiter intensiviert. Sicher gilt das auch für die gemeinsame Bretagne-Rundfahrt im Mai 2012 und die Burgund-Rundfahrt im September 2012. In 2013 waren die Radsportler auch bei 2 Rundfahrten unterwegs: an Pfingsten 6 Tage in Westerwald und Taunus sowie im Juni im Languedoc in Südfrankreich. 2014 war wieder die Bretagne über die Pfingsttage Ziel und im August eine kleine RLP-Regiorundfahrt. Ein richtiger Höhepunkt war sicher die gemeinsame FRIEDENSFAHRT im Sommer 2015.  Alles getreu unserem Motto: „Als Fremde losgefahren, als Freunde angekommen.

An der Radtour teilnehmen können auf deutscher Seite alle Radler die Frankreich mögen und über den notwendigen Trainingsfleiß vor der Tour verfügen. Mitglieder der beiden beteiligten Radsportvereine werden bevorzugt berücksichtigt.

Finanzierung der Veranstaltung

Die Kosten für Begleitfahrzeuge, Unterkünfte und Verpflegung werden größtenteils von den Teilnehmern selbst getragen. Erfahrungsgemäß und gemäß Vorkalkulation muss mit 350 bis 400 Euro pro Teilnehmer gerechnet werden.

Unterkünfte

Unterkünfte sind in Montchanin, Partnerstadt von Wirges (13. bis 15.08.), in Fontagny bei Elisabeth und Jean-Michel (16. bis 19.08.) und in Tonerre, Partnerschaft von Montabaur (20.08.) vorgesehen.

 

Ablauf der Burgundtour

Samstag, 13.08. > Fahrt mit 2 Kleinbussen ab Montabaur nach Montchanin mit Empfang durch Stadt und Comitee de Jumelage, Abendessen und Begrüßungsfest

Sonntag/Montag, 14./15.08. > Tagesetappen und Bewirtung gemäß Ausarbeitung und Gestaltung (in Arbeit) von Jean Garnier, Mitglied im RSV.

Dienstag, 16.08. > Überbrückungsetappe nach Fontagny, dort Begrüßungstrunk und Abendessen

Mittwoch bis Freitag, 17.08. bis 19.08. > Tagesetappen und Bewirtung wie vor

Samstag, 20.08. > Letzte Etappe nach Tonnerre mit Empfang der Radsportfreunde und Übernachtung.

Sonntag, 21.08. > Frühstück und Heimfahrt

Während der einzelnen Tagesetappen wird auch ein „Damenprogramm“ stattfinden.

Orgateam (auf deutscher Seite)

Jean Garnier, Jochen Wennrich, Dieter Lehmann, Torsten Schmitz, Uli Schmidt

Kontakt

Uli Schmidt, Im Boden 1, 56412 Horbach

Tel.: 06439/909227 p  -  Tel. 06131/162035 d                                     

Email: uli(at)kleinkunst-mons-tabor.de

Radsportlerin aus Pont Château auf Expomeile in Nassau

Bereits 2014 war Ginette Ibos von der Union Sportive Pontchatelaine (USP), zugleich Mitglied des Partnerschaftkomitees von Pont Château, auf die Regional-Messe nach Nassau gekommen.

Kurz entschlossen hatten sich auch dieses Jahr mit Patrice Gourhand und Ginette Ibos zwei Mitglieder des Komitees in Abstimmung mit der Stadtverwaltung im Privat-PKW auf den Weg nach Nassau gemacht, um heimische Produkte aus der Bretagne auf der Expomeile 2016 an den Mann bzw. Frau zu bringen und für ihr Land zu werben. Für die private Unterkunft von Ginette während der Expomeile  (22. bis 25. April) hatte der Radsportverein  Oranien Nassau natürlich vorgesorgt.

Ferner gab es für Ginette während der Expomeile auch Gelegenheit, sich mit den  Radsportlern aus Nassau und Montabaur, der sogenannten „Equipe France“, für die anstehende Radtour durch Frankreich weiter auszutauschen. Die neuerliche und gemeinsame Radtour vor Pfingsten durch die Vendee südlich der Loire mit Rundfahrten sowie Abschlussfahrt auf die Jumelage (Partnerschaftsfeier) nach Pont Château am Pfingst-Samstag wurde auch diesmal bestens, wie alle Jahre zuvor, von Ginette organisiert. Alle Radfahrer sind immer wieder  beeindruckt von ihrem Organisationstalent.

 

Treffen der Mitglieder des RSV Oranien-Nassau mit ihren Radsportfreunden aus Pont-Chateau

Treffen der Mitglieder des RSV Oranien-Nassau mit ihren Radsportfreunden aus Pont-Chateau im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten 40 lahre Partnerschaft Nassau - Pont-Chateau"

lm Anschluss an ihre gemeinsam durchgeführte ”Friedensfahrt" über 8 Etappen durch Nordfrankreich starteten 20 Radsportler des RSV Oranien-Nassau, der RSG Montabaur und aus Pont-Chateau ihre Etappen - fahrt zu den Jubiläumsfeierlichkeiten ach Nassau. Nach ihrer Ankunft begrüßte sie Stadtbürgermeister Am?in Wenzel offiziell während des Festakttes im Steinschen Schloßhof.

Am nächsten Tag trafen sich die Radsportler mit ihren Gastfamilien zu einem gemütlichen Zusammensein bei Speis und Trank im "Hotel Weinhaus Treis" in Weinähr. Da der ehemalige Stadtbürgermeister Erich Bruchhäuser seit der Gründung der Städtepartnerschaft die Bemühungen der Mitglieder des RSV Oranien-Nassau um freundschaftliche und familiäre Beziehungen zu den französischen Radsportfreunden mit Rat und Tat und Spenden unterstützt hatte, wurde er vom Vorstand zu diesem Treffen eingeladen. In seiner Rede stellte er dar, wie er von Anfang an die Entwicklung der Städtepartnerschaft mitgestaltet hat. Dabei lobte er den intensiven Einsatz der damaligen Vorstandsmitglieder des RSV Oranien-Nassau: Willi Sarholz, Erich Thisse und Dr. Meinhard Olbrich. So war es möglich, dass schon 1977 die erste Etappenfahrt mit 5 RSV-Fahrern von Nassau zu den Partnerschaitsfeierlichkeiten in Pont-Chateau gestartet werden konnte. Diese "Tour de France" wurde wie die 9 folgenden in beiden Richtungen von Hardo Diel bestens organisiert. Bei den Bemühungen um die Gestaltung der Städtepartnerschaft wurde Bruchhäuser immer unterstützt von seinem Kollegen und Freund Yves Mesnier und vom Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees Marcel Fraslin. Beide waren dem RSV stets verbunden.

Sie haben mit Radsportlern ihrer Stadt und mit deren Familien an der 25jährigen lubiläumsfeier des RSV (1995) in der Nassauer Stadthalle teilgenommen. Bürgermeister Mesnier hat in seiner Rede den Einsatz seines Kollegen und der Radsportler für die Partnerschaft lobend erwähnt. Dazu gehört auch der unvergessene Louis Loridan in Nassau nur als "Loulou" bekannt, der sich vor allem bei den Sportvereinen für die deutsch-französische Freundschaft eingesetzt hat. Bruchhäuser stellte fest: "Die Loulou-ldee von Frieden und Versöhnung hat sich weiter verfestigt. Die Intensitat der Freundschaft hat sich stabilisiert und wird über die heute gefeierten 40 lahre hinaus mit Sicherheit Bestand haben. Einen sehr großen Beitrag zu diesem außerordentlichen Eriolg hat unser RSV Oranien-Nassau in vorbildlicher Weise beigesteuert“. Die "Friedensfahrt" zur Erinnerung an die beiden Weltkriege kann als Beitrag zur Aussöhnung und zur Völkerverständigung nicht hoch genug gewürdigt werden.

Als Anerkennung des steten Einsatzes der Nassauer Radsportler für die Städtepartnerschaft überreichte Bruchhäuser je eine Silbermedaille mit den Stadtwappen der Partnerstädte (1990) an: Joachirn Wennrich, Vorsitzender des RSV, Dr. Meinhard Olbrich, Geschäftsführer des RSV und Lionel Billy, Leiter der Cyclo-Gruppe aus Pont-Chateau.

Wennrich dankte für die Übergabe der Medaillen. Er betonte, dass sie diese stellvertretend für die Vereinsmitglieder annehmen, die sich seit Jahrzehnten für die Partnerschaft eingesetzt haben.

 

Radsportler des RSV auf Partnerschaftstour (Friedensfahrt) durch den Norden Frankreichs

Radsportler der USP (Union Sportive Pontschatelaine) aus Pont Château und vom RSV Oranien Nassau pflegen seit über 40 Jahren enge Freundschaft auf dem Rad und haben auch großen Anteil am Entstehen der Partnerschaft zwischen den beiden Städten in der Bretagne und an der Lahn, die in diesem Jahr zu Pfingsten bereits ihr 40jähriges Jubiläum in Nassau feiern konnten.

Im Rahmen dieses Städte-Jubiläums haben die Radsportler der „Equipe France“ vom RSV Oranien Nassau und der RSG Montabaur gemeinsam mit ihren französischen Radsportfreunden eine besondere Radtour als Friedensfahrt durch den Norden Frankreichs organisiert und vor Pfingsten in die Tat umgesetzt. Nach den vielen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten hundert Jahre war es der Wunsch aller 22 Teilnehmer einen Beitrag zur Verständigung und Normalisierung beider Länder auf dieser gemeinsamen Friedensfahrt beizusteuern.

Auf der Radtour nach Nassau zur Partnerschaftsfeier wurden nach dem Start in der Normandie und Besuch der Omaha Beach u.a. mit Compiègne, Sedan und Verdun weitere wichtige Stationen und Schauplätze des 1. und 2. Weltkriegs besucht. In acht Etappen wurden dabei über 1000 km auf dem Rennrad zurückgelegt. Ein Etappenziel (6 Etappe) war z.B. auch die Kleinstadt Knutange in Lothringen, die die Radsportler freundlich aufnahm. Imposant dabei auch das anliegende Foto bei der Verabschiedung am nächsten Morgen und vor der Weiterfahrt nach Luxemburg.

2017 feiern Radsportler des RSV ebenfalls ein 40jähriges Jubiläum auf dem Rennrad. Bereits 1977 wurden RSV-Sportler um Hardo Diel vom damaligen Stadtbürgermeister Erich Bruchhäuser auf die erste, damals noch waghalsigen Radtour durch Frankreich nach Pont Château geschickt.

 

 

 

 

Partnerschaft zwischen Nassau und Pont Château auf der Westerwald-Taunus- Radtour 2013 im Rennsattel weiter gefestigt,

Seit 1975, also bereits seit 38 Jahren, besteht die Städtepartnerschaft zwischen Nassau und Pont Château in der Bretagne. Höhepunkt dieser Partnerschaft ist die jährliche gemeinsame Partnerschaftsfeier zu Pfingsten, die wechselseitig in Nassau und in Pont Château stattfindet. Dieses Jahr war Nassau Ausrichter der Feierlichkeiten.

Seit Anfang dieser Städtepartnerschaft stehen auch die  Radsportler der USP (Union Sportiv Pont-Châtelaine) und des RSV Oranien Nassau mit gemeinsamen sportlichen Aktivitäten in engem Kontakt. Für Pfingsten 2013 hatten sich die Organisatoren des RSV,  gemeinsam mit der RSG Montabaur, wieder ein abwechslungsreiches Programm für ihre französischen Radsportgäste einfallen lassen. Nach erfolgreicher  Rheinland-Pfalz-Rundfahrt 2011 wurden diesmal die Höhen des Taunus und des Westerwaldes in 3 anspruchsvollen Radetappen erkundet. Danach konnten die Radakteure gemeinsam die Partnerschaftstage zu Pfingsten in Nassau und Pohl genießen. Mit der privaten Unterbringung der Gäste in Gastfamilien wurde die Kameradschaft untereinander auch weiter gefestigt.

Bereits am Mittwoch Abend (15. Mai 2013) wurden die Radsportler aus der Bretagne vom RSV-Vorsitzenden Joachim Wennrich im Hotel Taunusblick in Hömberg begrüßt und nach der anstrengender Anreise über 1000km vom Hotelpersonal verwöhnt. Nach gemeinsamem Frühstück im Hotel Taunusblick wurde am nächsten Morgen die erste Etappe mit dem Rad in Angriff genommen. Über die Taunushöhen ging es nach Nastätten und weiter zum ersten Zwischenstopp nach Holzhausen auf der Heide. Im Nikolaus August Otto-Museum  wurde sodann die Equipe von Herrn Ganz  empfangen und in das Wirken des berühmten Erfinders und Sohn der Gemeinde Holzhausen eingeweiht. Kein Genuss war danach jedoch die Weiterfahrt bei einsetzenden Regen über Katzenelnbogen nach Zollhaus an der Aar. Auch konnte leider an diesem Tag den Gästen die Reize des Aartal-Radweges nach Diez nicht unbedingt vermittelt werden. Der Besuch der Römerquelle in Zollhaus und der Besuch der reizvollen Altstadt von Diez  musste verschoben bzw. abgekürzt werden. Als wetterfester Radsportler wurde dennoch die Fahrt in den Westerwald nach Görgeshausen und über das Gelbachtal nach Weinähr fortgesetzt. Der fürsorgliche Empfang im Hotel Treis  mit Duschmöglichkeit und das gemeinsame Abendmahl mit weiteren Gästen aus der Radsportfamilie im Hotel ließen die Strapazen des Nachmittags dann doch schnell wieder vergessen.

Der Freitag (16. Mai) sollte für die Tourenfahrer vom Wetter her nicht besser werden. Auf dem Programm stand der Westerwald mit Besuch der Stadt Westerburg und dem Wiesensee. Nach reichhaltigen Frühstück im Hotel Treis führte die Tour zuerst nach Wallmerod und danach über den alten Bahndamm weiter zum Erlebnisbahnhof nach Westerburg. Nach einer kurzen Führung durchs Bahnhofsmuseum und Gruppenfoto auf der alten und mächtigen Güterzug-Danpflock der Baureihe 44 (siehe Foto) ging es bei einer gefühlten Temperatur von annähernd Null Grad weiter nach Stahlhofen an den Wiesensee. Bürgermeister Günter Raspel und Touristikchef Martin Rudolf hatten vorgesorgt und den Tourteilnehmern einen herzlichen Empfang im geheizten Informationszentrum „Westerburger Land“ bereitet. Nach ausgiebiger Rast und vielen guten Wünschen ging es auf direkten Weg im Freitags-Feierabendverkehr zurück nach Montabaur und auf die Anhöhe nach Horbach, wo der Abend in privater Atmosphäre verbracht wurde.

Der Samstag stand bereits im Zeichen der  Städtepartnerschaften. Gemeinsam mit den vielen Gastfamilien wurde vor der Stadthalle die Reisebus-Gäste aus der Bretagne begrüßt und das gemeinsame Frühstück in der Stadthalle eingenommen. Die Stärkung war wichtig, denn die anschließende Fahrt mit dem Rennrad  war gezeichnet  von  vielen kleinen giftigen Anstiegen bis nach Bogel im Taunus und weiter über Bornich auf die Loreley, hoch über dem Rhein. Das Wetter  spielte diesmal auch mit, sodass man die touristischen Angebote auf den Rheinfelsen ausgiebig nutzen konnte. Nach der Weiterfahrt  hinab nach St. Goarshausen an den Rhein und wieder hinauf auf die Taunushöhen nach Dachsenhausen steckten den schon nicht mehr ganz jungen Pedaleuren locker bereits mehr als 1300 Höhenmeter in den Beinen. In Schweighausen wurde deshalb eine kurze Rast in der Ponyhof-Schenke eingelegt. Die restlichen Kilometer nach Nassau und auf den Partnerschafts-Empfang konnten danach auf dem Rennrad genossen werden.

Der Abend sowie der  Pfingstsonntag  wurden geprägt vom Rahmenprogramm der Partnerschaftsfeierlichkeiten  in Nassau und im Limes-Kastell  zu Pohl. Am Pfingstmontag wurde das Rheintal mit Schiffstour und Fahrt mit dem Sessellift auf den Vierseenblick bei Boppard besucht. Auch ohne Rad waren die Gäste aus Frankreich von dem touristischen Angebot vollauf begeistert. Langeweile kam zu keinen Zeitpunkt in den vergangenen Tagen auf. Bei einen zünftigen Frühstück am Dienstagmorgen hieß es letztendlich  Abschied nehmen. Für alle stand zu diesem Zeitpunkt bereits fest, 2014 werden die Radtouren zu Pfingsten in der Region um Pont Château fortgesetzt.

 

 

17. Partnerschaftsfahrt Nassau - Pont Chateau des RSV Oranien-Nassau

Deutsche und französische Radsportler auf gemeinsamer Radtour durch Frankreich Seit nun schon 33 Jahren pflegt Nassau partnerschaftliche Beziehungen mit Pont Chateau in der Bretagne. Höhepunkt dieser Beziehungen und Ausdruck der Verbundenheit beider Städte, seiner Bewohner und Vereine sind die jedes Jahr im Wechsel stattfindenden Feierlichkeiten zu Pfingsten. Von Anfang an mit dabei sind die Radsportler des RSV Oranien Nassau, allen voran Hardo Diel, der gleichzeitig Planer, Organisator und Teamchef der Radtouren ist und war.

Bereits auf der Jubiläumsfahrt 2005 (30 Jahre Partnerschaft) von Pont Chateau nach Nassau wurde von einigen Tourmitgliedern ins Auge gefasst, 2008 die Tour in umgekehrter Richtung zu wiederholen. Zu diesem Zeitpunkt gab es ebenfalls Überlegungen und Anfragen der französischen Radsportfreunde aus Pont Chateau, sich an einer Partnerschaftsfahrt zu beteiligen. Im Herbst 2007 wurden daraufhin vom RSV Oranien Nassau erste Vorbereitungen für eine gemeinsame "Tour de France 2008" getroffen und Kontakte mit Pont Chateau aufgenommen. In die Vorbereitungen eingebunden wurden auch die Radsportfreunde der RSG Montabaur, die seit vielen Jahren an Touren nach Frankreich und im besonderen nach Pont Chateau beteiligt sind. Eine Radtour von Nassau/Lahn quer durch Frankreich nach Pont Chateau in der Bretagne ist keine Kaffee-Fahrt und auch nicht an einem Tag zu bewältigen. Für die mehr als 1140 km lange Strecke waren umfangreiche Vorbereitungen bezüglich Betreuung, Unterkunft und Verpflegung zu treffen. Auch sollte der Körper für eine solche Tour durch regelmäßiges Training gut vorbereitet sein. Eine sehr wichtige Rolle spielte natürlich auch die Finanzierung des geplanten Unternehmens. Kosten von 350 bis 400 € pro Teilnehmer waren einzuplanen. Dank eines großzügigen Geldbetrages vom Pont Chateau-Ausschuß der Stadt Nassau konnte die Tourkasse erheblich entlastet werden. Hier möchten sich der RSV und alle Tourteilnehmer bei der Stadt Nassau und bei den Ausschuß-Mitgliedern nochmals recht herzlich bedanken.

Im März 2008 konnte Hardo Diel die Vorbereitungen abschließen. 12 mutige aber auch erfahrene Radler aus Nassau und Montabaur mit 3 Begleitpersonen hatten sich angemeldet, die Reise zum diesjährigen Partnerschaftsfest nach Pont Chateau per Rad aufzunehmen, 3 Fahrer mussten jedoch kurz vor dem Start noch krankheitsbedingt absagen. Um so erfreulicher die Anmeldung: von 8 Radsportlern der beiden Vereine CYCLO und USP aus Pont Chateau zur gemeinsamen Partnerschaftsfahrt über 8 Etappen vom 02.bis 09. Mai 2008. Nach langer Anreise im Vereinsbus wurden die französischen Gäste bereits am Abend des 30. April von RSV-Mitgliedern in Nassau begrüßt. und erste Kontakte bei einem gemeinsamen Abendessen geknüpft. Beim Empfang der Stadt Nassau am 1. Mai ließen es sich der Stadtbürgermeister, Herrn Herbert Baum und einige Mitglieder des Partnerschaftskomitees nicht nehmen, die französischen Gäste offiziell zu begrüßen. Auf der anschließenden Stadtführung mit Herrn Schönrock lernten die Gäste einige Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen. Am Nachmittag hatte der Radsportverein zu einer großen Partnerschaftsfeier auf der neuen Grillhütte in Hömberg eingeladen, die von allen Gästen bis in die Abendstunden ausgelassen genutzt wurde. Nach ausgiebigen gemeinsamen Frühstück im Hotel Taunusblick zu Hömberg erfolgte dann am Freitag morgen mit „großem Bahnhof " und in Begleitung vieler weiterer Radler beider heimischer Vereine der Startschuss vor dem Nassauer Rathaus.

Am ersten Etappenziel im Salmtal wurde die 20-köpfige Equipe traditionell mit einer Theke voll köstlicher Brauereizeugnisse begrüßt. Wie alle weiteren Abende, so wurde auch dieser letzte auf deutschem Boden zu einem deutsch-französischen Fest von Freunden. Bestes aus Küche und Keller durfte dabei an allen Tagen ebenso wenig fehlen wie französische Chansons und deutsche Volkslieder aus den Kehlen der Radler. Spätestens am Ende der zweiten Etappe in Metz mit Grillfete unter einem Kastanienbaum war klar: hier waren 20 Freunde unterwegs. Die Stimmung ebenso wie die Leistungen auf den Rennrädern und beim gemeinsamen Singen wurde mit jeder Etappe besser. So konnte auch die folgende Königsetappe am 3. Tag über 182 km nach Droyes gemeistert werden. Einen besonderen Reitz hatte auch die 4. Etappe zu bieten mit zum Teil identischer und originaler Streckenführung der "Tour de France 2007". Noch waren die Spuren der Aufmunterungen für die Radprofis im Asphalt deutlich sichtbar, die einigen Radlern wie aus heiterem Himmel ebenfalls zu ungeahnten Höchstleistungen auf der ansteigenden Teilstrecke verhalfen. Teilweise entlang von Lahn, Mosel, Maas, Marne, Seine und Yonne erreichte die Gruppe auf der 5. Etappe die Loire. Dort hatte das altehrwürdige Schloss Chambord wohl noch nie erlebt, dass eine Gruppe von 20 Radlern und Begleitern mit dem Westerwaldlied auf den Lippen durch den wunderschönen Park rollte. -hier Platz für Foto- Die 6. und 7. Etappe wurden zur Erlebnisfahrt entlang der Loire, dem sogenannten Tal der Könige. Bei einer Weinprobe in einem urigen Felsenkeller des nahen Anbaugebietes Touraine fühlte sich dann mancher wie der Erbauer eines der an diesem Tag zu bewundernden Loireschlösser.

Dazu passte ebenfalls die Übernachtung auf einem alten Pferdegestüt Die Schlussetappe nach Pont Chateau am 9. Mai wurde zu einem besonderen Erlebnis. Viele Fahrer der dortigen Radsportvereine holten die Tourteilnehmer unterwegs ab und mit fast 40 Radlern erfolgte die überwältigende Einfahrt in die Partnerstadt. Hupende Autos und klatschende Passanten geleiteten die Equipe zum Rathaus. Dort wartete ein rührender Empfang vieler Offizieller von Stadt, Partnerschaftskomitee, Radsportclubs und Freunden auf die 16 deutsch-französischen Sportler und ihre 4 Begleiter. Es folgten zwei kurzweilige Tage im Kreis der Radsportfamilien. Dabei durfte ein Ausflug an den nahen Atlantik mit Besuch der Hafenstadt St. Nazaire und der Besuch des weitläufigen Badestrandes von La Baule nicht fehlen. Nach Besuch des Marktes mit Kostproben aus dem Meer und Beruhigung des Magens ging es weiter entlang der wilden bretonischen Küste nach Le Croisic und durch die Salinenfelder zurück nach Pont Chateau. Beim anschließenden Begrüßungstrunk nahe der Radrennbahn wurden alle Tourmitglieder aus Nassau und Montabaur vom heimischen Verein CYCLO nochmals offiziell und herzlich empfangen. Dies gab dem 2. Vorsitzenden, Joachim Wennrich die Gelegenheit, sich im Namen des RSV Oranien Nassau für die entgegengebrachte Gastfreundschaft mit einem Gastgeschenk beim Empfangskomitee zu bedanken.

Beim Partnerschaftsfest am Abend und auf der Tanzfläche waren alle Strapazen der vergangenen Tage vergessen. Selbst Hardo Diel mit über 3 Jahrzehnten Erfahrung mit solchen Frankreichfahrten, konnte sich nicht an eine ähnlich gelungene und erlebnisreiche Tour erinnern. Angefangen vom Wetter über die Verpflegung bis zu den Unterkünften und der Stimmung in der gesamten Gruppe war einfach alles optimal. An der guten Stimmung konnten auch ein paar Stürze auf der Strecke nichts ändern. Wie kann man Partnerschaft zwischen den beiden Städten noch besser erleben? Aus diesem Grund sind schon weitere gemeinsame Radtouren für das nächste Jahr in Planung. Aufgestellt : Joachim Wennrich RSV Oranien Nassau ( 2. Vors. ) Nassau, im Mai 2008

© Stefan Münch ::  Letzte Änderung am 23.05.2018