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Alpenmarathon mit Radsportlern des RSV Oranien Nassau

Neben dem „Ötztaler Radmarathon“ in Sölden ist der Dreiländergiro im Länder-Dreieck Österreich, Italien und Schweiz jedes Jahr Anziehungspunkt vieler Amateur-Radsportler aus ganz Europa. Angemeldet waren Radfahrer aus 30 Nationen. Dieses Jahr hatten sich gleich 8 Vereinsmitglieder nach Nauders in Österreich auf den Weg gemacht um am 22.Juni beim 21. Alpengiro dabei zu sein.

Auch wenn der Rad-Marathon mit seinen 168 km relativ kurz ist, so stellen die 3300 Höhenmeter mit Steigungen bis 15% die eigentliche Herausforderung in der Alpenregion dar. Mit der legendären Auffahrt und seinen 48 Spitzkehren zum Passo dello Stelvio (Stilfser-Joch) auf 2798 Meter, 2.-höchster Straßenpass in den Alpen und dem Ofenpass in der Schweiz auf 2149 Meter sind gleich 2 schwere Alpenpässe zu überwinden. Zuvor geht es von Nauders über den Rechenpass und hinunter in den oberen Vinschgau nach Prad in Südtirol. Über das Val Müstair (Münstertal) und das Inntal im Unterengadin geht es zurück in Richtung Ziel nach Österreich. Nach Martina im Inntal ist mit der Passstraße hinauf nach Nauders die letzte Hürde zu nehmen.

Überwältigend ist auch jedes Jahr das imposante Starterfeld von 3000 „Alpenbezwingern“, die sich morgens bereits bis zu einer Stunde vorher am Start einfinden, um vom Veranstalter dann um 6:30 Uhr auf die Strecke geschickt zu werden. Leider musste Guido Buch am Veranstaltungstag krankheitsbedingt passen, sodass mit Thomas Böhm, Martin Forsewicz, Roland Groß, Frank Schneider, Marco Schmalenbach, Michael Vermeulen und Florian Wolf nunmehr sieben durchtrainierte RSV-Sportler die sportliche Herausforderung des Giros aufnahmen. Auf der Strecke und besonders an den Steigungen hatte jeder seinen persönlichen Rhythmus auf dem Rad zu finden, was sich dann auch bei den Zieldurchfahrten in den unterschiedlichen Zeiten widerspiegelte.  Für alle sieben war jedoch wichtig und vorrangig, das Ziel gesund und ohne gravierende Stürze zu erreichen, was auch jeden der Teilnehmer gelang. Mit einer Zeit im Ziel von 6,13,24 Stunden war Martin diesmal der schnellste der RSV-Mannschaft. Auch alle weiteren Mitglieder erreichten vordere Plätze im starken Teilnehmerfeld.

 

© Stefan Münch ::  Letzte Änderung am 21.10.2014