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Michael Vermeulen und Marco Schmalenbach nach Dreiländergiro auch erfolgreich beim 34. Ötztaler Radmarathon in Sölden

Für viele Radsport-Amateure ist der Ötztaler Radmarathon im August der Höhepunkt eines jeden Sportjahres, so auch für Michael Vermeulen aus Schönborn und Marco Schmalenbach aus Berg. Bereits im Juni 2014 hatten die beiden Radsportler des RSV Oranien Nassau den Alpengiro im Länder-Dreieck Östereich-Italien-Schweiz erfolgreich gemeistert. Das monatelange Training über mehrere tausende Radkilometer hatte sich ausgezahlt.

Jedes Jahr werden aus mehr als 20000 Bewerbern nur 4000 Fahrer durch Losentscheid  ermittelt, die zum Start zugelassen und auf die 238 km lange Strecke mit 4 schweren Alpenpässen geschickt werden, am Ende sind 5500 Höhenmeter bewältigt. Jeder Teilnehmer hat dabei seine eigene Motivation und sein Ziel, so auch für die beiden „Alpenbezwinger, die den Sonntag am 31. August viele Stunden im Fahrradsattel verbrachten. Es galt dabei die vier Pässe mit Kühtai (2020 Meter hoch gelegen), Brenner (1377), Jaufen (2090) und Timmelsjoch (2509) zu überwinden.

Für die beiden RSV-Radsportler war es wichtig, sich gut zu fühlen und den passenden  Rhythmus auf dem Rad zu finden. Auf den Ötztal-Marathon bezogen heißt das, den ersten Pass, den Kühtai, „zügig, aber nicht am Limit zu fahren“, gut über den Brenner zu kommen, Kräfte zu sparen am Jaufenpass und im Anstieg zum Timmelsjoch, der letzten großen Barriere auf dem Weg zurück zum Ausgangspunkt in Sölden, in einen Tunnel zu fahren und nicht körperlich einzubrechen - wie so vielen am Timmelsjoch mit Steigungen bis 14% passiert.. Wenn sich dann das Gefühl einstellt, dass nichts mehr schiefgehen kann, man „nicht mehr platzt“, dann ist das Glücksgefühl unbeschreiblich.

Auch das Wetter spielte mit und erst nach 200km bei idealen trockenen Bedingungen setze am letzten Berg der Regen ein und begleitete die Teilnehmer bis ins Ziel nach Sölden. Am Ende erreichten die beiden Radsportler aus dem Taunus das Ziel in Sölden in hervorragenden 9 Stunden und 45 Minuten und blieben damit deutlich unter der „magischen“ 10 Stunden Marke. Von insgesamt 3681 gestarteten Teilnehmern hieß das am Ende Platz 1203 und 1204 bzw. Platz 682 und 683  von knapp 2000 Startern in ihrer Altersklasse.

 

© Stefan Münch ::  Letzte Änderung am 21.10.2014