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Rückblick auf „1. Geführte Nassauer RTF“ am 10. April 2016

97 Radsportler hatten sich am 10. April nach Weinähr auf den Weg gemacht, um an der „1. Geführten Radtourenfahrt (RTF)“ des RSV Oranien Nassau teilnehmen zu können, darunter Mitglieder aus 18 Radsportvereinen bis aus dem Kölner Raum und aus Hessen sowie auch Hobbyfahrern ohne Vereinsbindung.

Mehr als 15 Jahre sind seit den letzten großen Radtourenveranstaltungen bis heute vergangen, die vom RSV vor der Jahrtausendwende in Nassau organisiert und durchgeführt worden waren.

Nunmehr war es an der Zeit, diese Tradition des organisierten Radtourenfahrens mit vereinten Kräften im Nassauer Radsportverein wieder aufleben zu lassen. Auch dazu beigetragen hat der enorme Zuwachs der Breitensportler im RSV, die besonders das sportliche Fahren ohne Zeitlimit lieben. Selbst die Rennsportler mit Lizenz im Verein nutzen nicht selten die angebotenen RTF-Veranstaltungen als Trainingsfahrt zur Konditionsverbesserung. So konnte der RSV-Vorstand in den letzten 10 Jahren die Anzahl der RTF-Freunde mit Wertungskarte intern von 4 auf jetzt 40 steigern.

Für die Tourenfahrer wurden 3 unterschiedlich lange Strecken in den Westerwald angeboten, jeweils mit Start und Ziel in Weinähr Weinhaus Treis. Zum ersten Mal waren die Radtouren als „Geführte Touren“ ausgeschrieben, ohne Ausschilderung der Strecken aber mit ortskundigen Vereinsfahrern als Guides, die in ausreichender Anzahl für die einzelnen Gruppen zur Verfügung standen. In Gruppen von 10 bis 12 Teilnehmern ging es mit den Guides nach 9:00 Uhr und in Abständen auf die einzelnen Strecken mit 46 km, 79 km und 117 km. Die kurze Tour führte durchs Gelbachtal mit Wendepunkt und Verpflegungsstelle in Montabaur und wurde besonders vom RSV-Nachwuchs angenommen. Für die beiden längeren Strecken ging es nach kurzem Stopp in Montabaur weiter über Meudt, Herschbach und Guckheim nach Westerburg. Dort wartete das nächste RSV-Serviceteam im Bahnhof Westerburg auf die Radfahrer. Als Verpflegungsstelle hatte dabei Radsportfreund Wilfried Rink sein Museum mit Eisenbahnplakaten aus aller Welt im Bahnhof zur Verfügung gestellt. Gestärkt mit Plätzchen, Kaffee und Kuchen machten sich die Teilnehmer der 79 km-Strecke auf den Rückweg über Wengenroth, Bilkheim und Wallmerod zur nächste Kontroll- und Verpflegungsstelle nach Eppenrod um dann abschließend über Isselbach und das Gelbachtal zurück nach Weinähr zu fahren. Interessant wurde es für mehrere Radgruppen auf der 117 km-Tour, für die noch eine hügelige Schleife über Stahlhofen/Wiesensee und rund um Bad Marienberg und zurück nach Westerburg eingerichtet war. Nach erneuter Stärkung im Museum ging es danach ebenfalls zurück nach Eppenrod und einer weiteren Schleife über Hirschberg, Laurenburg zurück zum Ziel nach Weinähr.

Gegen 15:00 Uhr meldete RTF-Wart Torsten Schmitz am RTF-Ziel eine erfolgreiche und unfallfreie Veranstaltung. Zirka 30 Helfern aus den Reihen der Mitglieder hatten zu diesem Erfolg beigetragen. Die zahlreich gespendeten Kuchen bis zu den leckeren Nussecken an den Verpflegungsstellen hatten ebenfalls dazu beigetragen, dass die Veranstaltung für den Verein mehr als kostendeckend war. Viele Radsportler ließen es sich nicht nehmen, nach der Rückkehr von der Tour sich vom Personal des Weinhauses Treis reichlich bewirten und verwöhnen zu lassen.

Abschließend wird darauf hingewiesen, dass der RSV über die gesamte Radsaison bis Oktober Radtouren, sogenannte „Permanente“, mit Start und Ziel im Weinhaus Treis anbietet.

 

Radsportler vom RSV Oranien Nassau und vom Opel-Team meistern gemeinsam die „Große Kraftprobe“

Bereits seit Monaten wurden Vorbereitungen von der Sportlercrew, bestehend aus zehn Radfahrern und vier weiteren Begleitpersonen zur Teilnahme am Radmarathon Trondheim-Oslo getroffen, der 2015 nun schon zum 49. Mal ausgetragen wurde. Der Start findet jedes Jahr um Mittsommer statt. Zu dieser Jahreszeit herrscht in dieser Region meistens ein angenehmes Klima und es wird nachts nur wenige Stunden dunkel, sodass der größte Teil der Strecke bei Tageslicht zurückgelegt werden kann. Der Osloer Fahrradverbund hatte auch dieses Jahr  wieder mehrere tausend Radsportler am Start.

Bis zu 5000 Radkilometer hatten Florian Wolf, Martin Forsewicz, Frank Schneider und Robert Pertermann vom RSV Oranien Nassau sowie sechs weitere Sportler vom Opel-Team seit Jahresbeginn auf Trainingsfahrten und anderen Radtourenveranstaltungen abgespult, um für „den store Styrkepröven““ im Juni fit zu sein. Mit drei bereitgestellten Kleinbussen der Firma Opel ging es bereits am Mittwoch, den 17. Juni auf die fast 2000 km lange Anfahrt nach Trondheim zum Start des legendären Radmarathons über 550 km und 3400 hm, den es ab Freitagabend in maximal 36 Stunden zu bewältigen galt. Für Fahrer, die sich eine Fahrzeit unter 24 Stunden zutrauten, erfolgte der Start am Samstagmorgen

Mit unterschiedlichen Startzeiten wurde deshalb in Trondheim gestartet. Der abenteuerliche Weg führte zunächst 80 km steil hinauf auf die Dovrefjell-Hochebene. Nach 150 km war mit 1000 m über dem Meeresspiegel der höchste Punkt der Radstrecke erreicht Es folgte eine rasende Abfahrt nach Lillehammer. Der Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1994 war erreicht. An der Bobbahn und dem Olympischen Dorf vorbei ging es am Ufer des Mjösasees weiter in Richtung Eidvoll, von wo an der Weg wieder etwas „welliger“ wurde. In einem permanenten Auf und Ab galt es bis Oslo die letzten Kräfte zu mobilisieren.

Mit dem Start erst am Samstagmorgen hatten sich die beiden RSV-Fahrer Florian  und Martin gut eingeschätzt, denn sie erreichten bereits nach 18:20:45 Stunden das Ziel in Oslo und waren damit die schnellsten der gestarteten Crew. Nachdem alle Radsportler nach der beschwerlichen Radtour über mehr als 500 km eingesammelt waren galt es mit allen Beteiligten den langen Heimweg anzutreten

 

Mitglieder des RSV Oranien Nassau am 12. April 2015 mit Gästen auf Eröffnungsfahrt in den Westerwald

Sportliches Radtourenfahren (RTF) und Countrytourenfahren (CTF) ohne Zeitmessung findet im Verein von Jahr zu Jahr immer mehr Anhänger. Seit 2014 sind bereits 30 Mitglieder des RSV mit Wertungskarte bundesweit auf RTF/CTF-Veranstaltungen der Radsportvereine unterwegs.

An einer eigenen Radtouren-Veranstaltung wird im Verein noch gearbeitet. Der RSV bietet jedoch seit diesem Jahr zwei sogenannte „Permanente“ mit Start und Ziel jeweils in Weinähr an. Die beiden anspruchsvollen Radtouren in den Taunus (Tour 1) und in den Westerwald (Tour 2) können täglich gegen eine kleine Gebühr vom Hotel Treis aus in Angriff genommen werden (Streckenbeschreibung unter www.rsvnassau.de).

 

Mit einer gemeinsamen Eröffnungsfahrt nach Westerburg und an den Wiesensee (Tour 2) wurde am Sonntag, den 12. April bei bestem Radsportwetter von den RSV-Mitgliedern einschließlich Radsportgästen die RTF-Saison 2015 eröffnet. Bevor es mit 26 Radsportlern auf die hügelige Strecke über Montabaur und Walmerod nach Westerburg ging, hatten sich einige der Teilnehmer  noch am reichhaltigen Frühstücksbuffet im Hotel Treis gestärkt.

 

In  Westerburg angekommen, wurde auf direkten Weg das Eisenbahn-Plakatmuseum im Bahnhof angesteuert. Radsportfreund Wilfried Rink als eifriger Plakatsammler hatte in sein Museum bei Kaffee und Plätzchen eingeladen und freute sich auf den Besuch der Tourenfahrer. Mit der Weiterfahrt zum Wiesensee war der nördlichste Punkt der Rundfahrt erreicht. Auf der Rückfahrt über Dornburg und Eppenrod gab es noch einige Höhenmeter zu bewältigen bevor es am Ziel in Weinähr den verdienten Abschluss mit Kaffee und Kuchen auf der Hotelterrasse gab.

 

RTF/CTF-Vereinswertung 2015

Der RSV konnte 2015 im Bereich Radtourenfahren in der Vereinswertung gegenüber dem Vorjahr und gegen den allgemeinen Trend im Verband seine Punktezahl von 566 auf 602 Punkte nochmals leicht erhöhen. Dabei wurden von den Tourenfahrern insgesamt 24289 km auf den RTF/CTF-Veranstaltungen zurückgelegt.

In der Vereinswertung des Verbandes Rheinland konnte der RSV mit dieser Punktezahl den 12. Platz von 25 gewerteten Radsportvereinen einnehmen.

Am Ende der RTF-Saison wurden dem RTF-Wart Torsten Schmitz 24 der 30 ausgegebenen Wertungskarten für die Einzel- und Vereinswertung zurückgegeben.

Bei der vereinsinternen Wertung erzielte RTF-Wart Torsten erneut die meisten Punkte und konnte mit 71 Punkten bei 2744 km die RTF/CTF-Wertung gewinnen.



Folgende Radtourenfahrer im RSV mit mehr als 15 Punkten haben zu diesem Ergebnis beigetragen:



Platz 1 13185 Schmitz, Torsten 71 Punkte 2744 km

Platz 2 13188 Wennrich, Joachim 56 Punkte 2169 km

Platz 3 13186 Schneider, Frank 47 Punkte 2187 km

Platz 4 13173 Justi, Mario 43 Punkte 1662 km

Platz 5 13189 Wolf, Florian 42 Punkte 2030 km

Platz 6 13183 Rosendahl, Manfred 37 Punkte 1423 km

Platz 7 13171 Groß, Roland 36 Punkte 1477 km

Platz 8 13166 Böhm, Thomas 35 Punkte 1435 km

Platz 9 13168 Forsewicz, Martin 30 Punkte 1590 km

Platz 10 13180 Pertermann, Robert 27 Punkte 1392 km

Platz 11 13187 Vermeulen, Michael 26 Punkte 1107 km

Platz 12 13182 Römpler, Michael 24 Punkte 929 km

Platz 13 13963 Behnke, Stefan 18 Punkte 721 km

Platz 14 13175 Mauch, Frank 18 Punkte 682 km

RTF/CTF-Vereinswertung 2014

Radtourenfahren (RTF) und Countrytourenfahren (CTF) wird im RSV Oranien Nassau neben dem Rennsport auf der Straße und im Gelände (MTB) immer beliebter. 2013 hatten sich 16 Radsportler des Vereins an bundesweiten Radtouren mit Punktewertung beteiligt. Dabei wurden annähernd 15000 km mit 377 Wertungspunkten für die Vereinswertung zurückgelegt. Im Radsport-Verband Rheinland wurde damit Platz 17 unter den 34 beteiligten Vereinen erzielt.

2014 wurden weitere Vereins-Mitglieder an den organisierten Breitensport heranführt. Mit 22 Teilnehmern konnte die Kilometerleistung gegenüber 2013 mit über 21000 km erheblich gesteigert werden. 566 Punkte bedeuten gleichzeitig Platz 12 in der Vereinswertung des Verbandes.

Folgende RTF-Fahrer mit mehr als 15 Punkten haben zu diesem Erfolg beigetragen:

 

Platz 1             Schmitz, Torsten         75 Pkt.             2882 km

Platz 2             Wennrich, Joachim      46 Pkt.             1767 km

Platz 3             Pertermann, Robert     42 Pkt.             1623 km

Platz 4             Groß, Roland               42 Pkt.             1579 km

Platz 5             Vermeulen, Michael     40 Pkt.             1581 km

Platz 6             Geisler, Frank             39 Pkt.             1680 km

Platz 7             Forsewicz, Martin         33 Pkt.             1278 km

Platz 8             Justi, Mario                 33 Pkt.             1261 km

Platz 9             Römpler, Michael         33 Pkt.             1256 km

Platz 10           Schneider, Frank          33 Pkt.             1249 km

Platz 11           Münch, Stefan              29 Pkt.               978 km

Platz 12           Rosendahl, Manfred      19 Pkt                735 km

Platz 13           Mauch, Frank                19 Pkt                717 km

Platz 14           Böhm, Thomas             17 Pkt.               630 km

                                                                                      

Auf Mallorca für die Radrennsaison 2014 fitt gemacht

Jedes Jahr von Februar bis April zieht es tausende Radsportler zum Frühjahrs-Training auf die Mittelmehrinsel, um sich für die anstehende Radrennsaison fitt zu machen.

Am 29. April 2014 hatten sich mit Irmtrud und Roland Groß, Michael Vermeulen, Martin Forsewicz, Robert Pertermann und Torsten Schmitz auch 6 Radsportler/innen des RSV Oranien Nassau plus Gastfahrer Friedhelm auf den Weg ins Trainingslager nach Playa de Mura auf Mallorca gemacht, darunter 2 oder 3 Anwärter auf den Titel des diesjährigen Vereinsmeisters. Noch am selben Tag wurden nach Ankunft im Hotel und nach Erhalt der Mieträder die ersten 90 Kilometer auf den Straßen der Insel im Rennsattel zurückgelegt.

In den nächsten Tagen der ersten Trainingswoche wurden bei wechselnder Witterung mit Trocken- und Regentagen bereits einige Höhen des Tramuntana-Gebirges in Angriff genommen. Jeden Tag wurden dabei 100 bis 150 km mit mindestens 1500 Höhenmeter überwunden.

In der zweiten Woche hatte sich das Wetter wesentlich verbessert und so konnte das geplante Ziel mit 1800 km und 15000 hm in Angriff genommen werden, was letztlich auch gelang. Trotzdem hatte man sich in den Mittagspausen auf den wunderschönen Dorfplätzen des Hinterlandes gemütlich gemacht und sämtliche schmackhafte Kuchen der Insel gekostet. Auch bot sich die Gelegenheit, am Road-Bike-Festival in der Nähe des Hotels die neuesten Entwicklungen namhafter Radhersteller zu begutachten und auch selbst zu testen.

Bei den intensiven Trainingseinheiten und der hervorragenden Hotelbetreuung vergingen die Tage vor Ort wie im Flug und wie man sich versah, war man am 12.04. mit dem Flieger zurück in der Heimat. Eine Wiederholung des Trainings im nächsten Jahr wird nicht ausgeschlossen.

Der RSV Oranien Nassau auf Sternfahrt für einen guten Zweck

Auch in diesem Jahr hatte der Radsportverband Rheinland zum Saisonende seine Radtourenfahrer zu einer Sternfahrt eingeladen. Bei trockener, aber kühler Witterung fanden 173 Radsportler/innen den Weg nach Andernach. Auch mehrere Mitglieder des RSV Oranien Nassau waren der Einladung gefolgt und hatten eine gemeinsame Radtour an den Rhein organisiert. Am Zielort wurden unsere Radsportler vom Geschäftsführer Horst Schmidt und vom 2. Vorsitzenden des Verbandes Claus Standhardt begrüßt..

Die Sternfahrt 2013 hatte auch diesmal eine soziale Komponente, denn sämtliche Startgelder wurden wiederum vom Radsportverband zu 100 Prozent an das Kinderhospiz in Koblenz gespendet. Vor einigen Tagen nun konnte Horst Schmidt mit 1400 Euro einen neuen Spendenrekord vermelden, der durch die Startgelder der Radsportler und durch weitere Sonderspenden für diesen guten Zweck erzielt wurde.

 

Radsportler des RSV auf „Radlerwallfahrt“ nach Klausen/Eifel

Klausen in der Eifel, nahe der Moselschleife bei Piesport, ist inzwischen wohl einer der bekanntesten Wallfahrtsorte in Rheinland-Pfalz. Aus über 700 Gemeinden treffen dort jährlich Pilger in Fußgruppen, mit Autos oder Bussen ein, um ihr Herz zu erleichtern. Anfang September waren jedoch auch seltene Gäste dort zu sehen: Zu einer „Radlerwallfahrt“ war die „Equipe France“ vom Westerwald und von der Lahn an 2 Tagen unterwegs nach Klausen.

Diese Gruppe von Radsportbegeisterten besteht aus Mitgliedern der beiden heimischen Radsportvereine RSV Oranien Nassau und RSG Montabaur. Sonst meist gemeinsam mit französischen Radlern aus den Partnerstätten Pont Chateau / Bretagne und Tonnerre / Burgund unterwegs, war jetzt der kleine Wallfahrtsort Klausen Ziel einer rein deutschen Zweietappenfahrt.  Bevor die Wallfahrtskirche in Klausen mit ihrem Weinfass auf dem Kirchturm, dem Eberhardsfässchen, (wohl weltweit einmalig!) in Augenschein genommen werden konnte, musste auf der Strecke auch das landschaftlich reizvolle Höllental von Alf an der Mosel hoch ins Wittlicher Land bewältigt werden. Alle Teilnehmer hielten  auf der 150 km langen Tagestour tapfer durch und wurden mit einem kurzweiligen Abend mit Fotoschau und köstlichen Mahl im Hotel Klausenhof  belohnt. Auch wurden bereits Pläne für zwei größere deutsch-französische Rundfahrten im kommenden Jahr geschmiedet. Die erste soll zu Pfingsten in die Bretagne führen mit Abschluss auf der gemeinsamen Partnerschaftsfeier Pont Château / Nassau. Im August soll dann eine Fahrradtour durch die „Grande Region“ (Wallonie, Lothringen, Luxembourg, Saarland und Rheinland-Pfalz) daran anschließen.

Bereits nach dem Frühstück am nächsten Morgen wurde die Rückfahrt  angetreten, denn nochmals 150 km Radstrecke entlang der Mosel bis ins Buchfinkenland / Westerwald waren zu bewältigen.

 

RSV-Jugend auf der CTF durch die Vulkaneifel

Country-Touren-Fahren (CTF) ist eine beliebte breitensportliche Variante zum Mountainbike-Rennsport (MTB-XCO) für Jung und Alt – ohne Zeitnahme und Rangliste. CTF-Touren auf öffentlichen Feld- und Waldwegen, abseits des Straßenverkehrs, werden von den Mitgliedsvereinen der Radsportverbände und mit unterschiedlicher Streckenlänge von 15 bis 90 km angeboten. Dabei wird größter Wert auf die Einhaltung der Natur- und Umweltschutzgesetze gelegt.

Im Zuge des MTB-Jugendtrainings des RSV Oranien Nassau wurde am Sonntag, den 01. September die Vulkaneifel-CTF des RSC Eifelland Mayen als willkommene Abwechselung besucht. Mit Bianca Guglielmino-Bingel, Michael Bingel und Stephan Manthe waren erstmals auch alle drei Trainer des RSV mit am Start.

Das ganzjährige MTB-Training für Jugendliche ab 8/9 Jahre wird von Vorstandsmitglied und Lizenz-Trainer Michael Bingel organisiert.  Unter Anleitung des erfahrenen Trainers sollen vor allem Radbeherrschung, Radtechnik und Ausdauertraining bei den Jugendlichen gesteigert werden.

 

Es besteht weiterhin die Möglichkeit, sich dem Training (Nachwuchs-Kurs) anzuschließen (alle Anfragen und Anmeldungen bitte per E-Mail mit Name, Anschrift, Telefon und Geb.-Datum an: radsport.bingel(at)ides-ag.de). Eine Mitgliedschaft im Verein wird zwar nicht vorausgesetzt, ist aber aus versicherungstechnischen Gründen erwünscht. Die Mitgliedschaft ist im ersten Vereinsjahr für alle Jugendliche betragsfrei.

Der RSV-Vorstand wünscht weiterhin allen jungen Teilnehmern einen unfallfreien Trainingsverlauf.

 

Radtourenfahrer des RSV Oranien Nassau auf Einladung des Radsportverbandes Rheinland zum Saisonende am 03.10.2012 auf Sternfahrt nach Vallendar/Rhein.

Auch 2012 hat der RSV Rheinland zum Saisonende seine Radtourenfahrer zu einer Sternfahrt nach Vallendar am Rhein eingeladen. Mehrere Mitglieder des RSV Oranien Nassau und der RSG Montabaur waren der Einladung gefolgt und hatten eine gemeinsame Radtour nach Vallendar organisiert. Am Zielort angekommen wurden die Radsportler von Geschäftsführer Horst Schmidt und vom 2. Vorsitzenden Claus Standhardt sowie warmen Getränken im Restaurant PizzaSso empfangen.

Die Sternfahrt 2012 hatte neben der sportlichen Ausrichtung auch diesmal eine soziale Komponente, denn sämtliche Startgelder in Höhe von 3,00 Euro pro Teilnehmer wurden wiederum vom Radsportverband zu 100 Prozent an das Kinderhospiz in Koblenz gespendet. So konnte Horst Schmidt wenige Tage nach Abschluss der Veranstaltung mit genau 1000 Euro einen neuen Spendenrekord vermelden, der durch die Beteiligung der annähernd 150 Radsportler, einer finanziellen Mitwirkung des Restaurants und durch einige Sonderspenden für diesen guten Zweck erzielt wurde.

50 Jahre Sportpartnerschaft Rheinland-Pfalz - Burgund Erfolgreiche „GLÜCKSTOUR“ des RSV durch das Partnerland Burgund

Vor 5 Jahrzehnten begann die Sportpartnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Burgund. Aus diesem Anlass trafen sich jetzt mit Unterstützung des Landessportbundes (LSB) Radsportler aus dem Westerwald und von der Lahn sowie aus den Partnerstädten Tonnerre (Montabaur) und Pont Château (Nassau) im Herzen von Burgund. 6 Etappen führten die 18 Radsportler/innen und Begleitpersonen in viele Regionen des schönen Partnerlandes, das sie an insgesamt 9 Tagen bei herrlichstem Sonnenschein ohne einen einzigen Tropfen Regen erleben durften.

Schon im Vorfeld der Etappenfahrt war klar, dass es den Mitgliedern der beiden Radsportvereine RSV Oranien Nassau und RSG Montabaur ebenso wie den französischen Radsportfreunden nicht darum ging, in Burgund neue Rekorde im Rennradsattel aufzustellen. Dafür hat das Land einfach viel zu viel zu bieten, was neben den trainierten Muskeln vor allem auch die Sinne erfreut. Darüber hinaus steht bei allen gemeinsamen Radtouren die deutsch-französische Freundschaft im Mittelpunkt.“, Dies ist den beiden heimischen Vereinen mit dem „Erfinder“ der jährlichen Radsportbegegnungen, Hardo Diel (Daubach), schon seit Jahrzehnten das wichtigste Anliegen.

Neben dem günstigen Reisewetter sorgte auch die fürstliche Unterkunft im aus dem 17. Jahrhundert stammenden früheren Schloss von Chazelle (Info unter www.latourdegiry.fr) in der Côte d'Or für Glücksgefühle. In einem ritterlich anmutenden Ambiente durften sich die Pedaleure allabendlich bei einem üppigen 5-Gangmenü für die nächste Etappe stärken. Mit Erzeugnissen umliegender Weingüter und importiertem „Gerstensaft“ konnte auch der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden.

Zur „Glückstour“ wurde die Rundfahrt auch wegen dem aus Burgund stammenden und in Daubach wohnenden Jean Garnier, der die Tour maßgeblich geplant hatte. „Ich wollte den Radsportfreunden meine Heimat zeigen und alles was diese zu bieten hat“, so der Deutschfranzose. Er hatte auf jeder Etappe mehrere kulturelle oder historische Höhepunkte eingebaut. So die Burg in dem bekannten Käseort Epoisses, die Altstadt von Semur (Partnerstadt von Höhr-Grenzhausen) oder Alesia mit der Statue des Vercingetorix. „Glücksziele“ waren auch die alte Abtei von Flavigny mit seiner Anisfabrik, das Weinbaugebiet mit der „Route des Grands Crus“ und der für die Holzflösserei geschaffene „Lac des Settons“ im Naturpark des Morvan. Natürlich durfte ein Stadtbummel in Dijon nicht fehlen.

Nach 6 nicht zu schweren Etappen über je etwa 100 km, vielen Attraktionen, einer wunderschönen Region mit einzigartigen Landschaften, Kulturstätten, Restaurants und Weinen waren sich alle deutschen und französischen Teilnehmenden einig: So ist auch sportliches Radfahren ein Genuss! Einen ähnlichen Genuss erlebte das Team bereits im Mai bei einer gemeinsamen Bretagne-Rundfahrt. Die Burgundtour 2012 wurde unterstützt vom LSB, der Stadt Montabaur und dem Partnerschaftsverband RLP/Burgund.

Für 2013 ist eine weitere kleine Radtour in den Süden von Frankreich geplant, bevor es 2014 eine „Grand-Region-Rundfahrt“ durch gleich 4 Länder geben soll. RSV-Mitglied Rainer Frink, für die Tourkasse zuständig, hofft dafür wieder auf Unterstützung durch Sponsoren, Partnerkommunen und Organisationen. Natürlich sollen bei allen Rundfahrten auch künftig immer deutsche und französische Radler gemeinsam am Start sein.

Bericht von Uli Schmidt, RSV Montabaur

Radtourenfahren ( RTF ) im RSV Oranien Nassau

Neben dem Rennsport, der vorwiegend von unseren jugendlichen Mitgliedern ausgeübt wird, hat auch das Radtourenfahren im RSV seinen angestammten Platz..

Das Radtourenfahren ( RTF ) ist die bekannteste und meist verbreitete Veranstaltungsform des Radsports für Jedermann im Bund Deutscher Radfahrer e.V. ( BDR), auch für Nichtmitglieder. Sportliches Fahren ohne Zeitnahme steht dabei im Vordergrund, ob allein oder in der Gruppe. Bundesweit werden jährlich von über 1000 Mitgliedsvereinen RTF-Veranstaltungen organisiert. Allein im heimischen Bezirk Koblenz des Radsportverbandes Rheinland bieten 25 Vereine organisierte RTF-Touren an, die durch unsere reizvolle Heimat von Eifel, Hunsrück, Taunus und Westerwald auf überwiegend verkehrsarmen Straßen führen. Der einzelne Radtourenfahrer kann innerhalb einer Veranstaltung, je nach Ausdauer, aus mehreren Angeboten zwischen 40 und 150 km auswählen. Es muss ja nicht gleich ein Marathon über 200 km sein, den einige Veranstalter ebenfalls anbieten. Im Breitensportkalender des BDR, der jährlich im Frühjahr ausgegeben wird, sind bundesweit alle Veranstaltungen aufgeführt.
Der RSV Oranien Nassau nimmt regelmäßig an RTF-Fahrten teil. Im Jahr 2007 haben 8 Fahrerinnen und Fahrer an RTF-Veranstaltungen teilgenommen und dabei annähernd 8000 km zurückgelegt. Bei insgesamt 65 organisierten Fahrten zwischen Bonn und Frankfurt wurden 36 Vereine besucht und dabei die Nassauer Farben blau-orange vertreten. Neben den organisierten RTF-Touren absolvieren unsere Breitensportler im Laufe des Jahres auch noch viele Trainingskilometer ( bis zu 10.000 km ). Für unsere Spitzenfahrer im Rennsport nicht viel, die bis auf 20.000 Trainingskilometer im Jahr kommen. Beliebt im Verein sind auch jährlich organisierte Fahrten zur Tour de France und mit unserem Nachbarverein RSG Montabaur Freundschaftsbesuche zu unseren Partnerstädten in Frankreich.
Den Vogel im Jahr 2007 abgeschossen hat aber unser Vereinsmitglied Frank Schneider aus Bettendorf, der sich einer ganz besonderen Herausforderung unter Radsportfreunden gestellt hat, der Teilnahme an der Vätternrundan in Schweden, einer Radveranstaltung über mehr als 300 km mit über 18000 Teilnehmern. Der anschließende Bericht gibt einen Eindruck über diese Ausnahmeveranstaltung. Man muss schon etwas fahrradverrückt sein, um diese Strapazen und körperlichen Belastungen auf sich nehmen zu wollen.
Für die Tourenfahrer des RSV steht die neue Saison 2008 an, die bereits am 08. März mit der Fahrt des RRC Neuwied ins Sayntal ( 41 oder 71 km ) eröffnet wird. Nichtmitglieder und Hobbyfahrer sind ebenfalls eingeladen, daran teilzunehmen. Weitere Informationen über RTF-Fahrten können beim 2.Vorsitzenden des Vereins und RTF-Wart Joachim Wennrich ( 02604/4956 ) oder übers Internet eingeholt werden.
Der RSV beabsichtigt ferner am diesjährigen Partnerschaftstreffen zu Pfingsten in Pont Chateau teilzunehmen. Die Vorbereitungen für die Radtour Anfang Mai über 1200 km nach Frankreich sind im vollen Gange.

© Stefan Münch ::  Letzte Änderung am 01.05.2017